Online-Schreibwerkstatt: Pilotkurs

Online-Schreibwerkstatt2019 biete ich erstmalig eine Online-Schreibwerkstatt an. Die aktuelle Werkstatt läuft seit April. Weitere Termine sind in Planung.

Worum geht es in der Werkstatt?

In dieser Werkstatt arbeiten wir in kleiner Runde an Ihrem Schreibvorhaben: an Kurzgeschichten, Erzählungen und Romanen.

Ihre Ideen und Textentwürfe bringen Sie bereits in die Schreibwerkstatt ein. Wie es damit weitergehen kann, besprechen wir während der vier gemeinsamen Termine und geben in der Gruppe Rückmeldung zu den Zwischenständen. Auf dieser Grundlage können Sie zwischen den Online-Treffen weiterschreiben und überarbeiten. Rechtzeitig vor dem nächsten Treffen senden die Teilnehmer*innen wiederum ihren neuen Stand in die Runde, sodass sich alle vorbereiten können.

Anhand der konkreten Texte und Vorhaben setzen wir uns auch mit handwerklichen Aspekten des Schreibens auseinander: Erzählposition, Figuren, Dramaturgie. Je nach Bedarf beschäftigen wir uns darüber hinaus mit dem Prozess des Schreibens selbst: Anfangen, Dranbleiben, Umgang mit Zweifeln.

Unten finden Sie alle weiteren Informationen. Wenn Sie einen Eindruck von mir und meinen Ideen zur Werkstatt bekommen möchten, schauen Sie gerne in dieses Video rein (ca. 9 min.). Es bezieht sich auf die „Live“-Werkstatt in Würzburg, die inhaltlich so abläuft wie die Online-Werkstatt:

Wie läuft das technisch ab?

Wir treffen uns online mittels eines Tools („Zoom“), das im Internet-Browser läuft. Sie bekommen vor der ersten Sitzung einen Link und können sich dann in Ihrem Browser zu unserer Sitzung einloggen. Wir sehen uns alle am Bildschirm und können miteinander sprechen. Was technisch nötig ist:

  • Stabiler Internet-Zugang
  • Ein Internet-Browser
  • Eine Webcam (sei es eingebaut z. B. im Laptop, am Tablet oder separat)
  • Ein Mikrofon. Hier sollte es ein separates sein, nicht das Laptop-eingebaute, weil das zu Hall-Effekten führt. Es genügt aber z. B. ein Headset, das man auch fürs Handy benutzt, also kleine Knopf-Kopfhörer mit kleinem Mikro auf Mundhöhe. Oder auch ein anderes Headset. Natürlich gehen auch Lautsprecher und ein separates Tischmikrofon, wenn das zur Verfügung steht.

Warum Pilotkurs?

Da ich diese Werkstatt zum ersten Mal online halte, biete ich sie zum stark reduzierten Einführungspreis an und suche im Gegenzug nach Teilnehmer*innen, die diese Reise bewusst mit mir gemeinsam machen: Hier darf auch ich mich an das Technische gewöhnen, es darf auch mal etwas schief gehen oder ein wenig länger dauern, wir dürfen gemeinsam organisatorisch auch mal etwas ausprobieren – ist’s besser so? Oder so? – , ohne, dass ich ein ungutes Gefühl dabei haben muss.

Was das Organistorische betrifft: Grundsätzlich hat sich das Konzept und der Ablauf der Werkstatt ja schon bewährt – aber eben im „Live“-Kontakt vor Ort in Würzburg. Welche Auswirkungen es hat, wenn wir uns online begegnen, können wir letztlich nur durch Ausprobieren herausfinden. Z. B. plane ich vorerst, dass wir es mit den Pausenzeiten zwischendrin genauso handhaben wie in einem Live-Seminar. Wenn wir aber merken, dass es besser anders ist (weniger / mehr / längere Pausen), ruckeln wir uns das gemeinsam zurecht, so wie es passt.

Was das Technische betrifft: Die eingesetzte Technik – Zoom – hat sich für Online-Seminare sehr bewährt und wird allgemein empfohlen. Dennoch: Es ist das erste Mal, dass ich sie einsetze. Das sollte jede/r wissen in dieser Werkstatt und sich darauf einstellen.

Was Sie vor der Anmeldung einreichen:

Schreibwerkstatt
Bitte senden Sie bei Interesse etwa 3-5 Seiten Textentwurf sowie eine kurze Beschreibung, woran Sie zunächst oder schwerpunktmäßig arbeiten möchten, damit ich Ihnen eine Einschätzung geben kann, ob ich Ihnen in der Werkstatt weiterhelfen kann. Nach meiner Bestätigung sind Sie verbindlich angemeldet.

Bei Fragen können Sie sich gerne an mich wenden: info@schreiben-literarisch.de.

Was Sie sonst noch mitbringen:

Sie sind bereit, sich auch mit den Texten der anderen Gruppenmitglieder auseinanderzusetzen und sich entsprechend auf die Treffen vorzubereiten. Erfahrungsgemäß profitiert man auch davon fürs eigene Schreiben sehr stark und lernt darüber hinaus Gleichgesinnte kennen, die oft auch über die Werkstatt hinaus Kontakt halten und sich gegenseitig bei ihre Schreiben unterstützen.

Zeit, Ort, Konditionen:

Termin und Ort SchreibwerkstattDie Werkstatt läuft aktuell (seit April) erstmals in sehr kleiner Runde zum stark reduzierten Pilotpreis. Weitere Termine sind in Planung.

Die Kursgebühr wird mit der Anmeldung fällig. Sie erhalten eine Rechnung.

Leitung: Ulrike Schäfer.

Kontakt: info@schreiben-literarisch.de.


FAQ SchreibwerkstattFAQ zur Schreibwerkstatt:

Ich würde gerne teilnehmen, habe aber noch keine Idee für einen Text. Was kann ich tun?

Das kommt darauf an. Wenn Sie zunächst einmal spielerisch ausprobieren möchten, ob Schreiben etwas für Sie ist, ohne dass daraus gleich eine Geschichte entstehen muss, dann sind andere Schreibwerkstätten vermutlich besser für Sie geeignet: vor allem solche, in denen Schreibanregungen gegeben werden und während der Treffen geschrieben wird.

Wenn Sie dagegen zwar schon Ideen mit sich herumtragen, aber unsicher sind, ob sie ausgefeilt oder „groß“ genug sind, wäre mein Rat: Think small. Für den Anfang genügt ein Keim: eine Begebenheit, eine Szene, ein Funken Dialog, der gesprochen oder phantasiert wurde und der einen nicht loslässt. Wichtig ist, dass es wirklich ein Keim ist, dass daraus also etwas werden soll: nicht einfach nur nacherzählt, sondern verwandelt zu einer Geschichte, die erdacht und erschrieben sein will.

Daraus lässt sich ein erster Entwurf – ein Anfang, ein Ausschnitt von 1-2 Seiten – und eine kurze Beschreibung der ersten Idee(n) zu einer möglichen Geschichte entwickeln. Das Ganze per E-Mail an info@schreiben-literarisch.de senden – und der Anfang ist gemacht.

 

Ich arbeite an einem längeren Text und habe schon weit mehr als nur ein paar Seiten. Ist die Werkstatt für mich geeignet?

Die Unterschiedlichkeit der Projekte und Projektstände macht den Charakter dieser Werkstatt aus. Wir arbeiten nicht eine vorgegegebene Liste von Themen ab, sondern orientieren uns an den konkreten Texten, Vorhaben und Stadien. Nach meiner Erfahrung, auch als frühere Teilnehmerin ähnlich gestalteter Werkstätten, profitiert man dabei nicht nur von der Besprechung des eigenen Textes, sondern gerade auch von der Besprechung anderer Textsorten und auch Manuskriptstände. Mit anderen Worten: Ja, Sie können gerne mit einem Schreibprojekt teilnehmen, das schon in Arbeit ist. Es gab und gibt immer wieder Teilnehmer*innen, die längere Prosatexte einbringen, an denen sie schon länger arbeiten.

 

Bekomme ich einen Reader vorab? Gibt es Materialien zur Werkstatt?

Vorab senden die Teilnehmer*innen per E-Mail ihre Ideen und Texte in unsere Runde. So handhaben wir es auch vor jedem weiteren Termin, damit sich alle vorbereiten und in der Werkstatt gegenseitig Rückmeldung geben können. Die konkreten Schreibprojekte stehen im Zentrum. Darüber hinaus verteile ich gezielt Infomaterial, sobald wir bestimmte Themen z. B. zu handwerklichen Aspekten ansprechen (Erzählposition, Dramaturgie etc.). Weitere Artikel und Audios rund ums Schreiben finden sich nach und nach auf schreiben-literarisch.de/blog. Wenn Sie den Newsletter abonnieren, bekommen Sie neue Artikel automatisch per E-Mail.

 

Ich kann diesmal nicht teilnehmen, möchte aber informiert werden, wenn es weitere Termine gibt. Kann ich mich irgendwo eintragen?

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Ich würde gerne Ihre Unterstützung in Anspruch nehmen, aber die Werkstatt passt nicht recht für mich. Haben Sie noch andere Angebote?

Auf schreiben-literarisch.de finden Sie einen Überblick über meine aktuellen Angebote: Schreibwerkstätten, Einzelberatung und frei verfügbare Materialien rund ums Schreiben. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald es etwas Neues gibt, können Sie sich gerne in meinen Newsletter eintragen: Newsletter abonnieren

 

Sie haben noch Fragen? Dann senden Sie mir gerne eine E-Mail an info@schreiben-literarisch.de.


Teilnehmerstimmen zur „Live“-Schreibwerkstatt in Würzburg:

Testimonials

„Für mich war die Teilnahme an der von Ulrike Schäfer geleiteten Schreibwerkstatt ein Erweckungserlebnis. Ohne ihre Fähigkeit, die Stärken meiner Texte herauszustellen, genauso aber auf die Schwächen hinzuweisen, hätte ich niemals die Motivation und das Niveau erreicht, um meinen Roman fertigzustellen. Ulrike Schäfer besitzt ein unglaubliches Gespür für Literatur. Dazu die Fähigkeit, dieses in der Kommunikation mit Autoren sensibel einzusetzen, und zwar so, dass die konstruktive Kritik nie lasch, aber auch nie demotivierend ist. Ein großes Geschenk für alle, die schreiben.“ Lukas Kleinhenz, Würzburg

„Die Schreibwerkstatt von Ulrike Schäfer: Äußerst professionell! Ganz viel Freude und Spaß! Ein großes Kleinod! Ulrike Schäfer leitete unsere Schreibwerkstatt mit großem Einfühlungsvermögen, ausgezeichneter Sachkenntnis und wertvollem, sehr gut vorbereitetem Feedback zu allen Texten. Ich konnte in diesen Wochen nicht nur allgemein sehr viel und viel Spannendes von den anderen Teilnehmern in ihrem jeweiligen Schreibprozess lernen, sondern erhielt für mein eigenes Schreibprojekt sehr hilfreiche Impulse, die mich veranlassten, „dranzubleiben“ und das Schreiben, das mir sehr wichtig ist, auch wirklich in mein Leben als wichtigen Baustein zu integrieren. Die behutsame, aber dennoch sehr fundierte Begleitung durch Ulrike Schäfer hat diese Schreibwerkstatt für mich zu einer wahren Perle gemacht. Danke von Herzen!“ Kirsten Hummel, Veitshöchheim

„Die Schreibwerkstatt bei Ulrike hat etwas Besonderes geschafft. Sie hat mir das Gefühl gegeben, dass mein Schaffen tatsächlich als schriftstellerische Arbeit ernst genommen und unter professionellen Gesichtspunkten betrachtet und gewürdigt wird, und dies in einer hochkonzentrierten und dennoch entspannten Atmosphäre. Man lernt ebenso wie aus den direkten Rückmeldungen zu eigenen Texten auch aus den Feedbacks an die anderen Teilnehmenden, unabhängig von den sehr unterschiedlichen Genres. Denn Ulrike versteht es, das Allgemeingültige und die Gesetzmäßigkeiten guten Schreibens jenseits von Fragen des persönlichen Geschmacks herauszuarbeiten. Und dies nie von einer Warte der Allwissenden oder Urteilenden herab, also von ganz weit oben, sondern stets kompetent und menschlich nahbar. Eine hohe Kunst – ich empfehle jeder/m Schreibenden, davon zu kosten!“ Monika Müller, Margetshöchheim

 


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